
Kinesiologisches Screening für Grundschulkinder
Ergänzende schulische Beobachtung im Rahmen der Begleitung
Viele der Kinder, die in meine Praxis kommen, erhalten bereits Unterstützung, um mit schulischen Anforderungen, Konzentration oder innerer Unruhe besser umgehen zu können. Im Verlauf dieser Begleitung zeigt sich häufig, dass der Schulalltag im Klassenraum besondere Herausforderungen mit sich bringt, die sich zu Hause oder in der Einzelsituation nicht immer deutlich zeigen.
In diesen Fällen kann eine ergänzende Betrachtung im schulischen Umfeld sinnvoll sein. Es bietet eine strukturierte und wertfreie Möglichkeit, das Verhalten, die Aufmerksamkeit und die sozialen Interaktionen des Kindes im schulischen Umfeld besser zu verstehen.
Im Fokus stehen unter anderem:
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Aufmerksamkeit und Konzentration im Unterricht
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Reaktion auf Reize wie Lärm, Bewegung und Arbeitsanforderungen
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welche Rahmenbedingungen (z. B. Sitzplatz, Pausen, Struktur) unterstützend wirken
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wie die Interaktion mit Lehrpersonen erlebt wird
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soziale Interaktion im Klassenverband
Ziel ist es, die kinesiologische Begleitung sinnvoll zu ergänzen und das Kind im Schulalltag bestmöglich zu unterstützen.
Das kinesiologische Screening versteht sich als ergänzende, ganzheitliche Betrachtung und ersetzt keine schulisch - pädagogische oder medizinische Diagnostik.
Fragen Sie gerne nach dem Kinesiologischen Screening!
Das Screening zeigt auf sanfte Weise, wo Ihr Kind bzw. Sie Unterstützung brauchen und wie wir gemeinsam daran arbeiten können.
Häufige Fragen von Eltern (FAQ)
Für welche Kinder ist ein kinesiologisches Screening sinnvoll?
Für Grundschulkinder, die sich schwer konzentrieren können, schnell überfordert wirken, häufig unruhig sind oder Schwierigkeiten im sozialen Miteinander zeigen – auch wenn schulisch noch keine Auffälligkeit festgestellt wurde.
Ist das Screening eine Diagnose?
Nein. Es handelt sich nicht um eine Diagnose, sondern um eine ergänzende Beobachtungs- und Wahrnehmungsmethode, die Hinweise auf individuelle Bedürfnisse und Unterstützungsansätze geben kann.
Muss mein Kind dafür etwas „leisten“?
Nein. Das Screening erfolgt ohne Leistungsanforderung und in einem kindgerechten schulischen Rahmen.
Wer erhält die Ergebnisse?
Die Ergebnisse werden zunächst mit den Eltern besprochen. Eine Weitergabe an Lehrpersonen erfolgt nur nach Absprache und mit Einverständnis der Eltern.
Kann das Screening die Zusammenarbeit mit der Schule unterstützen?
Ja. Die gewonnenen Erkenntnisse können helfen, das Kind besser zu verstehen und gegebenenfalls pädagogische Maßnahmen oder Anpassungen im Schulalltag zu reflektieren.
